Unterlandstafette 2018

  1. Unterlandstafette vom 28. Januar 2018

 

Auch dieses Jahr hat unter der Leitung von Fredi Portmann der Velo-Club Racing Seebach wieder ein Mixed-Team für die Unterlandstafette (www.unterlandstafette.ch) zusammengestellt um sich mit den insgesamt 300 Athleten, welche entweder in Gruppen oder sogar einzeln teilnahmen, zu messen. Bei ausgezeichneten Bedingungen konnte die Stafette am Sonntagmorgen um 8:30Uhr gestartet werden. Für die insgesamt sechs Disziplinen hat der Velo-Club Racing Seebach folgende Mitglieder an den Start geschickt:

 

Rita Wolf                         (600m Schwimmen)

Konrad Morf                     (2.4km Eisschnelllauf)

Dominik Bortis                  (7.5km Crosslauf)

Günter Linder                   (31km Rennrad)

Daniel Sommer               (12km Inline-Skating)

Fredi Portmann               (8km Radcross)

 

Bereits für die erste Disziplin „600m-Schwimmen“, musste der VC Racing Seebach fremde Hilfe von einem Nichtmitglied in Anspruch nehmen, da unter den eingefleischten Velofahrern kein Schwimmer gefunden werden konnte bzw. den Velofahrern die Schwimmdisziplin einfach nicht liegt. Aber das ist irgendwie auch verständlich, denn welcher Velofahrer scheut nicht das Wasser wie eine Katze- aber eben, dann meistens eher in Form von Regen. Deshalb besten Dank an Rita Wolf, die unser Team mit einer Schwimmzeit von 12min gut über Wasser halten konnte. Leider wurden wir aber von der fulminanten Spitzenzeit von 7min42s des ersten Teilnehmers des späteren Siegerteams bereits kalt geduscht.

 

Als zweiter Athlet durfte sich dann Koni die verstaubten Schlittschuhe an die Füsse schnallen. Alle wussten, dass es ohne Vorbereitung schwierig wird den Rückstand in Grenzen zu halten, aber Koni hatte uns alle getäuscht und lief in seiner Disziplin auf den sagenhaften 3. Rang und konnte den Rückstand im Vergleich zum führenden Team sogar um ganze 4 Sekunden reduzieren.

 

Ähnlich waren meine Vorbereitungen für den Crosslauf. Die Laufschuhe waren dieses Jahr noch nicht viel draussen, also musste die antrainierte Kondition vom Hallentraining über die Runde helfen. Auf den ersten Kilometern wurde noch die Form gesucht, aber beim Endspurt voll angegriffen. Gegenüber den schnellsten Läufern musste ich dann eingestehen, dass die Formkurve noch Raum nach oben hat und übergab mit 33min. und einem Rückstand von ca. 3min40s an unseren Velofahrer.

Die Hoffnungen lagen nun voll bei Günter, denn er hatte die letzten Jahre immer wieder Zeit auf die vorderen Teams gut gemacht. Am Anfang der 31km langen Strecke war es auch dieses Jahr wieder so und Günter konnte ein paar Velofahrer hinter sich lassen, jedoch war der Abstand auf die Schnellsten immer noch zu gross. Deshalb musste Günter fast die gesamte Strecke alleine hinter sich bringen und da es so sehr „luftete“ ging ihm am Schluss die Luft aus.

 

Wir hatten dieses Jahr aber noch einen zweiten Trumpf im Ärmel und den wollten wir nun ausspielen. Daniel Sommer, Neumitglied beim VC Racing Seebach, hatte in früheren Jahren oft am Swiss Inline-Cup teilgenommen, was gute Voraussetzungen für die Verfolgung auf die vorderen Teams waren. Wir hatten uns nicht getäuscht, denn relativ früh ging vom Speaker die Meldung ein, dass Dani den Wendepunkt erreicht hat und sich unser Mountainbiker Fredi bereitmachen soll. Als dann aber die Teams, welche noch in unserer Reichweite lagen, bereits seit einigen Minuten im Ziel waren, wurde Fredi immer ungeduldiger: „Wo isch er dänn? Söt scho lang da si“. Wir wussten, etwas muss passiert sein, hoffentlich war er nicht gestürzt. Ein paar Minuten später ist dann Dani doch noch im Ziel eingetroffen und konnte an Fredi übergeben. Aber was war geschehen, Schrammen und Blut war nirgends zu sehen und ein Defekt war auch nicht zu erkennen. Nein, es war noch viel schlimmer, Dani hatte viele seiner Gegner hinter sich gelassen und war dann alleine auf weiter Flur. Aber dann dies, er hat sich auf dem Retourweg verfahren, ist in Richtung Wald, und musste schliesslich als die geteerte Strasse fertig war mit den Rollerblades durch den Wald stapfen.

 

Wir wussten nun, dass auch ein topfitter Fredi diesen Rückstand nicht mehr wettmachen konnte, obwohl er im Vergleich zu Dani die Strecke vorher gut inspiziert hatte und schon genau wusste wie er die umgeknickten Bäume vom letzten Sturm sicher und schnell umfahren konnte. Fredi hatte sein Bike nicht geschont und zeigte eine top Leistung. Am Schluss schaute doch noch der 10. Platz von 14 Mixed-Teams heraus. Alle hatten den super organisierten Anlass genossen und wir wussten, dass nächstes Jahr noch mehr drin liegt. Besten Dank an das ganze Team für den super Einsatz und speziell einen grossen Dank an Fredi, der jedes Jahr versucht ein wettkampftaugliches Team zusammenzustellen und auch immer die Anmeldegebühren von 120CHF aus dem eigenen Sack bezahlt.

Dominik, Günter und Fredi während der Wartezeit auf Dani.

Dani, Koni und Fredi nach Fredis Zieleinfahrt.

1 Antwort

  1. Walder Leonie sagt:

    Hallo liebe Vereinskollegen
    Ein Kompliment für eure top Leistung an der Unterlandstaffette. Ebenso ein grosses Kompliment an Dominik für den spannenden und interessanten Bericht. Uebrigens die Schwimmerin Rita Wolf war ein langjähriges RCS – Mitglied und ist mit mir zusammen bei den RCS – Damen Clubrennen gefahren. Sie war sogar die “ schuldige“ dass ich damals (1982) in den Club eintrat. An Fredi einen herzlichen Dank für die Spende des Startgeldes. Mit sportlichen Grüssen Leonie

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